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§ 188 StGB . BLASPHEMIE-PARAGRAF

13 Jan

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Ein Künstler hat sich selbst angezeigt, öffentlich Personen und Sachen, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bilden, sowie die Glaubenslehre, gesetzliche zulässige Bräuche und gesetzlich zulässige Einrichtungen von Kirchen und Religionsgesellschafen herabgewürdigt bzw. verspottet und bei diesen berechtigtes Ärgernis erregt zu haben, da er sich in keinem seiner Werke, die in bisherigen Ausstellungen in Museen, Galerien und öffentlichen Plätzen zu sehen gewesen waren und sind, niemals auch nur ansatzweise mit die Kirche, die Religion oder den Glauben betreffenden Themen beschäftigt hat.

Der besagte Künstler ersucht um eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder um eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen.

Paragraf 188 . Blasphemie als Straftat